Krankengeldrechner 2026

Berechnen Sie kostenlos und sofort Ihr Netto-Krankengeld nach 6 Wochen Arbeitsunfähigkeit.

Krankengeldrechner
Kinderlos (und über 23 Jahre)?
Netto-Krankengeld pro Monat
1.736,46 €
Einkommenslücke: 463,54 €
Brutto-Krankengeld (pro Tag)66,00 €
Rentenversicherung6,14 €
Arbeitslosenversicherung0,86 €
Pflegeversicherung1,12 €
Netto-Krankengeld (pro Tag)57,88 €

Das Krankengeld wird ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit von der Krankenkasse gezahlt (vorher greift die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber). Es ist steuerfrei, unterliegt aber dem Progressionsvorbehalt.

Krankengeld 2026: Ihr finanzielles Sicherheitsnetz

Wer schwer erkrankt und wochenlang nicht arbeiten kann, hat meist schon genug gesundheitliche Sorgen. Zum Glück federt das deutsche Sozialsystem den finanziellen Absturz ab. Wenn Sie länger als sechs Wochen wegen derselben Krankheit arbeitsunfähig sind, endet die reguläre Lohnfortzahlung durch Ihren Arbeitgeber. Genau dann springt die gesetzliche Krankenkasse ein und überweist das sogenannte Krankengeld. Unser Krankengeldrechner 2026 verrät Ihnen genau, wie viel Netto Ihnen in dieser schwierigen Zeit bleibt.

Wie wird das Krankengeld berechnet? (70/90-Regelung)

Das Krankengeld entspricht nicht Ihrem vollen Gehalt. Die Berechnung durch die Krankenkasse erfolgt nach einer strengen gesetzlichen Regel, bei der zwei Werte verglichen werden:

  • Wert 1: 70 Prozent Ihres regelmäßigen Bruttoentgelts.
  • Wert 2: 90 Prozent Ihres letzten Nettoentgelts.

Das Gesetz besagt: Das Brutto-Krankengeld entspricht dem niedrigeren der beiden Werte. Für die meisten Arbeitnehmer greift in der Praxis die Grenze von 90 Prozent des Nettoentgelts.

Beitragsbemessungsgrenze: Das maximale Krankengeld 2026

Egal, wie viel Sie als Top-Verdiener zuvor verdient haben – das Krankengeld ist nach oben hin gesetzlich gedeckelt. Die Obergrenze orientiert sich an der aktuellen Beitragsbemessungsgrenze (BBG) der Krankenversicherung. Das maximale Brutto-Krankengeld beträgt exakt 70 Prozent der tagesaktuellen BBG. Verdienen Sie mehr als die BBG, entsteht eine spürbare Versorgungslücke, für die sich oft eine private Krankentagegeldversicherung lohnt.

Was wird vom Krankengeld noch abgezogen?

Achtung: Das errechnete Brutto-Krankengeld ist nicht der Betrag, der auf Ihrem Konto landet. Auch Krankengeld-Bezieher müssen ihren Beitrag zur Sozialgemeinschaft leisten. Während Sie von den Beiträgen zur Krankenversicherung befreit sind, werden folgende Arbeitnehmeranteile direkt von der Kasse einbehalten:

  • Rentenversicherung: 9,30 %
  • Arbeitslosenversicherung: 1,30 %
  • Pflegeversicherung: 1,70 % (plus ggf. 0,6 % Kinderlosenzuschlag für Personen ab 23 Jahren)

Nach Abzug dieser ca. 12 Prozent ergibt sich das finale Netto-Krankengeld.

Steuerfalle Krankengeld: Der Progressionsvorbehalt

Das Krankengeld selbst wird vom Finanzamt nicht besteuert. Es gibt jedoch einen Haken: Es unterliegt dem sogenannten Progressionsvorbehalt (§ 32b EStG).

Das bedeutet: Das steuerfreie Krankengeld wird fiktiv zu Ihrem restlichen Jahreseinkommen addiert, um den für Sie gültigen Einkommensteuersatz zu ermitteln. Dieser höhere Steuersatz wird dann auf Ihr reguläres Einkommen angewendet. Wer im Kalenderjahr mehr als 410 Euro Lohnersatzleistungen (wie Krankengeld, Elterngeld oder Kurzarbeitergeld) bezieht, ist gesetzlich verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Häufig führt dieser Effekt zu einer ärgerlichen Steuernachzahlung.