Arbeitgeberrechner 2026: Gesamte Lohnkosten berechnen
Berechnen Sie mit dem Arbeitgeber-Brutto-Netto-Rechner beide Seiten: das Nettogehalt des Arbeitnehmers und die tatsächlichen Arbeitgeberkosten inklusive Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung.
Ihre Angaben
Arbeitgeberanteil (monatlich)
Kosten für den Arbeitgeber
Pro Jahr: 59.064,00 € · Aufschlag auf das Brutto: 21,1 %
Beim Arbeitnehmer kommt an
Kurzantwort
Ein Mitarbeiter kostet den Arbeitgeber deutlich mehr als sein Bruttogehalt. Zusätzlich trägt der Betrieb den Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung (rund 21 % des Bruttos) sowie die Umlagen U1, U2 und U3 (ca. 1,9 %). Aus 4.000 € Brutto werden so rund 4.900 € Gesamtkosten. Der Rechner oben zeigt Arbeitgeberbrutto und Gesamtkosten – auf Basis der gesetzlichen Werte für 2026, unverbindlich.
Bruttogehalt, Nettogehalt, Arbeitgeberbrutto und Personalkosten
Vier Begriffe, die oft verwechselt werden – hier die klare Abgrenzung:
Beispielrechnung: Arbeitgeberkosten pro Monat
Arbeitgeberanteil, Arbeitgeberbrutto und Gesamtkosten für gängige Gehälter. Das Arbeitnehmer-Netto in der letzten Spalte gilt für Steuerklasse I ohne Kirchensteuer. Berechnet mit derselben Engine wie der Rechner oben; die tatsächliche Abrechnung kann je nach Kasse und Umlagesatz abweichen.
| Brutto / Monat | AG-Anteil SV | Umlagen (ca.) | Gesamtkosten AG | AN-Netto (SK I) |
|---|---|---|---|---|
| 3.000,00 € | +634,50 € | +57,00 € | 3.691,50 € | 2.080,54 € |
| 4.000,00 € | +846,00 € | +76,00 € | 4.922,00 € | 2.641,68 € |
| 5.000,00 € | +1.057,50 € | +95,00 € | 6.152,50 € | 3.176,99 € |
Auf ein Jahr gerechnet entsprechen die Gesamtkosten dem Zwölffachen der Monatswerte. Unverbindliche Berechnung nach den SV-Rechengrößen 2026; Umlagesätze sind kassenabhängig geschätzt (ca. 1,9 %).
Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung
Renten-, Arbeitslosen-, Kranken- und Pflegeversicherung werden seit der Wiederherstellung der Parität grundsätzlich hälftig von Arbeitnehmer und Arbeitgeber getragen. Der Arbeitgeber zahlt seinen Anteil zusätzlich zum Bruttogehalt – bis zur jeweiligen Beitragsbemessungsgrenze (2026: 69.750 € in KV/PV, 101.400 € in RV/ALV). Oberhalb dieser Grenzen steigt der Beitrag nicht weiter.
Weitere Lohnnebenkosten
Über die reine Sozialversicherung hinaus kommen die Umlagen U1 (Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall), U2 (Mutterschaftsaufwendungen) und U3 (Insolvenzgeldumlage) hinzu. Je nach Betrieb und Krankenkasse machen sie zusammen rund 1,5–2 % aus. Nicht enthalten sind freiwillige Leistungen wie betriebliche Altersvorsorge, Zuschüsse oder Sachbezüge.
Aus Arbeitnehmersicht berechnen Sie Ihr Nettogehalt mit dem Brutto-Netto-Rechner. Für gezielte Umrechnungen eignen sich der Brutto-zu-Netto-Rechner und der Netto-zu-Brutto-Rechner. Den Stundenlohn hinter einem Gehalt ermitteln Sie mit dem Stundenlohnrechner.
Arbeitgeberkosten berechnen: Was ein Mitarbeiter wirklich kostet
Das Bruttogehalt ist nur die halbe Wahrheit. On top zahlt der Arbeitgeber seinen Anteil zur Sozialversicherung — den sogenannten Arbeitgeberanteil. Aus Sicht des Betriebs entstehen dadurch Arbeitgeberkosten (oder „Arbeitgeberbrutto“), die spürbar über dem vereinbarten Bruttogehalt liegen. Dieser Arbeitgeber-Brutto-Netto-Rechner zeigt beide Perspektiven auf einen Blick: was den Betrieb der Mitarbeiter kostet und was netto beim Arbeitnehmer ankommt.
Aus welchen Beiträgen besteht der Arbeitgeberanteil 2026?
Der Arbeitgeber trägt paritätisch (also zur Hälfte) die Beiträge zur Rentenversicherung (9,3 %), Arbeitslosenversicherung (1,3 %) und Krankenversicherung (ca. 8,75 % inkl. hälftigem Zusatzbeitrag). Bei der Pflegeversicherung zahlt der Arbeitgeber 1,8 % (halber Grundbeitrag; Ausnahme Sachsen). Hinzu kommen die Umlagen U1 (Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall), U2 (Mutterschaft) und U3 (Insolvenzgeldumlage). In Summe liegt der Aufschlag bei rund 21–23 % des Bruttogehalts.
Beispiel: 4.000 € Bruttogehalt
Bei 4.000 € Brutto zahlt der Arbeitgeber rund 840 € Arbeitgeberanteil plus ca. 80 € Umlagen — die Gesamtkosten liegen bei etwa 4.920 € im Monat. Der Arbeitnehmer erhält davon je nach Steuerklasse rund 2.600–2.900 € netto ausgezahlt.
Warum ist der Arbeitgeberanteil wichtig?
Wer eine Gehaltsverhandlung führt, ein Angebot kalkuliert oder als Selbstständiger die Kosten einer Anstellung plant, muss die vollen Personalkosten kennen — nicht nur das Netto. Der Rechner macht transparent, welche Belastung zwischen dem, was der Betrieb aufwendet, und dem, was auf dem Konto des Mitarbeiters landet, entsteht.
Häufige Fragen zu Arbeitgeberkosten & Arbeitgeberanteil
Was ist der Arbeitgeberanteil und wie hoch ist er?
Was bedeutet Arbeitgeberbrutto?
Warum kostet ein Mitarbeiter mehr als sein Bruttogehalt?
Fällt der Arbeitgeberanteil bei jedem Gehalt gleich hoch aus?
Sind die Umlagen U1, U2 und U3 im Ergebnis enthalten?
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