Riester-Rente · Zulagen · 2026

Riester-Rechner 2026

Berechnen Sie Ihre staatlichen Riester-Zulagen und den Mindest-Eigenbeitrag für die volle Förderung — Grundzulage 175 €, Kinderzulage bis 300 € je Kind.

Ihre Angaben

Maßgeblich für die 4 %-Regel ist das rentenversicherungspflichtige Brutto des Vorjahres.

Ihre Riester-Förderung

Orientierung — maßgeblich ist Ihr Vertrag & die Zulagenstelle (ZfA)
Staatliche Zulagen pro Jahr
475,00 €
Grundzulage 175,00 € + Kinderzulage 300,00 €
Mindest-Eigenbeitrag / Jahr1.125,00 €
Eigenbeitrag / Monat93,75 €
Gesamt in den Vertrag / Jahr1.600,00 €
Förderquote (Staat)30 %
Gesetzliche Rente berechnen

Riester-Rente 2026: Zulagen & Eigenbeitrag

Die Riester-Rente wird durch direkte Zulagen und Steuervorteile gefördert. Die Grundzulage beträgt 175 € pro Jahr, die Kinderzulage 300 € je Kind (geboren ab 2008) bzw. 185 € (vor 2008). Um die volle Förderung zu erhalten, müssen Sie insgesamt 4 % Ihres Vorjahres-Bruttos einzahlen (maximal 2.100 € pro Jahr, inklusive Zulagen).

Ihr Mindest-Eigenbeitrag ist dieser Gesamtbetrag abzüglich der Zulagen — mindestens aber der Sockelbetrag von 60 € pro Jahr. Wer weniger einzahlt, dem werden die Zulagen anteilig gekürzt. Familien mit mehreren Kindern erreichen oft eine besonders hohe Förderquote. Wie viel netto Ihnen für die Altersvorsorge bleibt, sehen Sie im Gehaltsrechner; eine Alternative über den Arbeitgeber ist die betriebliche Altersvorsorge (bAV).

Dieser Rechner liefert eine unverbindliche Orientierung. Maßgeblich sind Ihr Vertrag und die Festsetzung durch die Zentrale Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA).

Häufige Fragen zur Riester-Förderung

Wie hoch ist die Riester-Zulage 2026?
Die Grundzulage beträgt 175 € pro Jahr. Pro Kind kommen 300 € (geboren ab 2008) bzw. 185 € (geboren vor 2008) hinzu. Wer bei Vertragsabschluss unter 25 ist, erhält zusätzlich einen einmaligen Berufseinsteiger-Bonus von 200 €.
Wie viel muss ich selbst einzahlen?
Für die volle Förderung müssen Sie insgesamt 4 % Ihres rentenversicherungspflichtigen Vorjahres-Bruttoeinkommens in den Vertrag einzahlen (maximal 2.100 € pro Jahr, inklusive Zulagen). Ihr Mindest-Eigenbeitrag ist dieser Gesamtbetrag abzüglich der Zulagen — mindestens jedoch der Sockelbetrag von 60 € pro Jahr.
Was passiert, wenn ich weniger einzahle?
Zahlen Sie weniger als den Mindest-Eigenbeitrag, werden die staatlichen Zulagen anteilig gekürzt. Deshalb lohnt es sich, mindestens den vom Rechner ermittelten Eigenbeitrag einzuzahlen, um die volle Förderung mitzunehmen.
Lohnt sich Riester steuerlich?
Zusätzlich zu den Zulagen können Sie Ihre Beiträge bis 2.100 € pro Jahr als Sonderausgaben absetzen. Das Finanzamt prüft automatisch (Günstigerprüfung), ob Zulagen oder Steuervorteil höher sind. Besonders für Familien mit Kindern und Gutverdiener ist die Förderquote oft attraktiv.

Riester-Rente 2026: Zulagen, Mindesteigenbeitrag und Steuervorteil

Die Riester-Grundzulage beträgt 175 € im Jahr, je Kind kommen 300 € hinzu (185 € für vor 2008 geborene Kinder). Für die volle Förderung müssen insgesamt 4 % des rentenversicherungspflichtigen Vorjahresbruttos in den Vertrag fließen, höchstens 2.100 € — abzüglich der Zulagen, mindestens aber der Sockelbetrag von 60 €.

Die wichtigsten Werte auf einen Blick

Grundzulage
175 € / Jahr
Kinderzulage (ab 2008 geboren)
300 € / Jahr
Kinderzulage (vor 2008 geboren)
185 € / Jahr
Berufseinsteiger-Bonus unter 25
einmalig 200 €
Gesamtbeitrag für volle Förderung
4 % des Vorjahresbruttos
Höchstbetrag / Sockelbetrag
2.100 € / 60 €

Mindest-Eigenbeitrag 2026 nach Einkommen und Kinderzahl

Vorjahresbrutto4 % gesamtohne Kind1 Kind (ab 2008)2 Kinder
20.000 €800 €625 €325 €60 €
30.000 €1.200 €1.025 €725 €425 €
40.000 €1.600 €1.425 €1.125 €825 €
52.500 €2.100 €1.925 €1.625 €1.325 €

Eigenbeitrag pro Jahr, gerundet. Der Sockelbetrag von 60 € greift, sobald die Zulagen den erforderlichen Gesamtbeitrag übersteigen — bei mehreren Kindern und mittlerem Einkommen ist das der Regelfall.

So wird gerechnet — Schritt für Schritt

  1. 1
    Vorjahresbrutto heranziehen

    Maßgeblich ist das rentenversicherungspflichtige Bruttoeinkommen des Vorjahres, nicht das laufende.

  2. 2
    Gesamtbeitrag bestimmen

    4 % davon, höchstens 2.100 € im Jahr. Dieser Betrag muss inklusive der staatlichen Zulagen auf dem Vertrag eingehen.

  3. 3
    Zulagen abziehen

    Grundzulage 175 € plus Kinderzulagen. Was übrig bleibt, ist der Mindest-Eigenbeitrag — mindestens jedoch 60 € im Jahr.

  4. 4
    Günstigerprüfung abwarten

    Das Finanzamt prüft automatisch, ob der Sonderausgabenabzug bis 2.100 € mehr bringt als die Zulagen, und wendet die günstigere Variante an.

Für wen sich Riester rechnet — und für wen weniger

Die Förderquote hängt fast vollständig an den Zulagen im Verhältnis zum Eigenbeitrag. Familien mit Kindern fahren deshalb am besten: Bei zwei nach 2008 geborenen Kindern decken allein die Zulagen 775 € im Jahr, sodass der Eigenbeitrag in vielen Fällen auf den Sockelbetrag von 60 € fällt — die Tabelle oben zeigt das deutlich.

Gutverdiener ohne Kinder profitieren dagegen weniger über die Zulagen als über den Sonderausgabenabzug bis 2.100 €, dessen Wert am Grenzsteuersatz hängt. Wer bereits eine betriebliche Altersvorsorge mit Arbeitgeberzuschuss nutzt, sollte beide Wege gegeneinander rechnen.

Der häufigste Fehler: zu wenig einzahlen

Wird weniger als der Mindest-Eigenbeitrag eingezahlt, kürzt die Zulagenstelle die staatlichen Zulagen anteilig — wer also nur die Hälfte einzahlt, verliert die Hälfte der Zulagen. Weil sich der Mindestbeitrag am Vorjahresbrutto bemisst, muss er nach jeder Gehaltsänderung neu geprüft werden; genau daran scheitern viele Verträge stillschweigend.

Ebenfalls oft vergessen: Der Dauerzulagenantrag muss gestellt sein, und Kinderzulagen laufen mit dem Kindergeldanspruch aus. Wie sich das Bruttoeinkommen entwickelt, auf das sich die 4 % beziehen, lässt sich mit dem Gehaltsrechner und dem Jahresgehalt-Rechner nachhalten.

In der Auszahlungsphase

Riester-Renten sind in der Auszahlungsphase voll steuerpflichtig — die Förderung verschiebt die Besteuerung, sie hebt sie nicht auf. Der Steuersatz im Ruhestand liegt allerdings meist unter dem im Erwerbsleben, weshalb die Rechnung für die meisten dennoch aufgeht.

Die spätere gesetzliche Rente als Vergleichsgröße liefert der Rentenpunkte-Rechner; die Gesamtübersicht steht im Rentenrechner. Wer die Grundsicherung im Alter im Blick hat, sollte die Anrechnungsregeln im Grundsicherung-Rechner prüfen — Riester-Renten bleiben dort bis zu einem Freibetrag anrechnungsfrei.

§ 10a EStG · §§ 79 ff. EStG (Altersvorsorgezulage) · Rechenwerte Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2026/2027. Stand: 1. September 2026. Keine Steuerberatung.

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