1%-Regelung · Aktuell 2026

Firmenwagenrechner 2026: 1%-Regelung berechnen

Berechnen Sie den geldwerten Vorteil Ihres Dienstwagens nach der 1%-Regelung und sehen Sie sofort, wie viel von Ihrem Nettogehalt durch die Firmenwagen-Versteuerung übrig bleibt.

Ihre Angaben

Geldwerter Vorteil & Netto

Vereinfachte Berechnung — keine Steuerberatung
Geldwerter Vorteil (privat)450,00 €
Zuschlag Arbeitsweg (0,03 %-Regel)202,50 €
Geldwerter Vorteil gesamt / Monat652,50 €
Netto ohne Firmenwagen2.641,68 €
Netto mit Firmenwagen2.993,92 €
Vollständigen Brutto-Netto-Rechner öffnen

Kurzantwort

Ein Firmenwagen zur Privatnutzung ist ein geldwerter Vorteil. Nach der 1 %-Regelung werden monatlich 1 % des Bruttolistenpreises plus 0,03 % je Entfernungskilometer für den Arbeitsweg zum Brutto hinzugerechnet – bei E-Autos gelten reduzierte Sätze von 0,25 % oder 0,5 %. Dadurch steigen Lohnsteuer und Sozialabgaben, und das Nettogehalt sinkt. Der Rechner oben zeigt den geldwerten Vorteil und die Auswirkung aufs Netto – unverbindlich, auf Basis der gesetzlichen Werte 2026.

Beispiel: Was kostet mich ein Firmenwagen?

Listenpreis 45.000,00 €, 1 %-Regelung, 20 km Arbeitsweg, Bruttogehalt 4.000,00 € / Monat, Steuerklasse I, 2026. Berechnet mit derselben Engine wie der Rechner oben.

Geldwerter Vorteil (1 % Listenpreis)
450,00 €
Zuschlag Arbeitsweg (0,03 % × 20 km)
270,00 €
Geldwerter Vorteil gesamt / Monat
720,00 €
Zusätzliche Steuer + Sozialabgaben / Monat
331,96 €

Die reine private Nutzung kostet Sie also nicht den vollen geldwerten Vorteil, sondern die darauf anfallenden zusätzlichen Abgaben von rund 331,96 € im Monat. Unverbindliche Berechnung.

Listenpreis vs. Kaufpreis

Maßgeblich ist immer der Bruttolistenpreis zum Zeitpunkt der Erstzulassung – inklusive Sonderausstattung und Umsatzsteuer, abgerundet auf volle 100 €. Der tatsächlich gezahlte Kaufpreis (etwa nach Rabatt oder als Gebrauchtwagen) spielt für die 1 %-Regelung keine Rolle. Das ist wichtig, weil ein hoher Listenpreis den geldwerten Vorteil auch dann erhöht, wenn der Arbeitgeber den Wagen günstiger eingekauft hat.

Firmenwagen vs. Privatwagen

Ob sich ein Firmenwagen lohnt, hängt vom Verhältnis aus geldwertem Vorteil und ersparten Kosten für ein eigenes Auto ab. Faustregel: Je höher der Listenpreis und je kürzer der Arbeitsweg, desto teurer wird die Versteuerung im Verhältnis zum Nutzen. Bei einem E-Auto mit reduziertem Satz (0,25 %) ist die Belastung deutlich geringer. Als Alternative zur pauschalen 1 %-Regelung kann ein Fahrtenbuch sinnvoll sein, wenn der private Nutzungsanteil gering ist.

Einfluss auf das Nettogehalt

Der geldwerte Vorteil erhöht die Bemessungsgrundlage für Lohnsteuer und Sozialabgaben – nicht Ihr ausgezahltes Bargeld. Ihr reguläres Nettogehalt ohne Firmenwagen berechnen Sie mit dem Brutto-Netto-Rechner. Den Stundenlohn dahinter zeigt der Stundenlohnrechner.

Firmenwagen aus Arbeitgebersicht

Für den Arbeitgeber ist der Firmenwagen Teil der Vergütung und der Personalkosten. Wie sich Gehalt und Sozialabgaben aus Arbeitgebersicht zusammensetzen, berechnen Sie mit dem Arbeitgeberrechner.

Firmenwagen versteuern: 1%-Regelung & geldwerter Vorteil

Dürfen Sie Ihren Firmenwagen auch privat nutzen, ist das ein geldwerter Vorteil, der wie zusätzliches Gehalt versteuert wird. Bei der 1%-Regelung wird monatlich 1 % des Bruttolistenpreises (inkl. Sonderausstattung und MwSt.) zu Ihrem Bruttogehalt addiert — darauf fallen dann Lohnsteuer und Sozialabgaben an.

Arbeitsweg-Zuschlag: Nutzen Sie den Wagen für den Weg zur Arbeit, kommen zusätzlich 0,03 % des Listenpreises je Entfernungskilometer pro Monat hinzu.

Elektroauto: der große Steuervorteil

Für vollelektrische Firmenwagen gilt eine stark reduzierte Versteuerung: nur 0,25 % des Listenpreises bei E-Autos bis 70.000 €, und 0,5 % bei teureren Modellen oder bestimmten Hybriden — statt der vollen 1 %. Ein E-Firmenwagen kann Ihr Nettogehalt daher deutlich weniger belasten als ein Verbrenner.

Alternative Fahrtenbuch: Bei geringer Privatnutzung oder hohem Anschaffungspreis kann die Fahrtenbuch-Methode günstiger sein, da nur die tatsächliche private Nutzung versteuert wird. Der Rechner zeigt Ihnen die Belastung nach der 1%-Regelung, damit Sie beide Varianten vergleichen können.

Häufige Fragen zum Firmenwagenrechner

Wie funktioniert die 1%-Regelung beim Firmenwagen?
Bei der 1%-Regelung wird monatlich 1 % des Bruttolistenpreises (inkl. Sonderausstattung und MwSt.) des Firmenwagens als geldwerter Vorteil zu Ihrem Bruttogehalt hinzugerechnet. Nutzen Sie den Wagen auch für den Arbeitsweg, kommt ein Zuschlag von 0,03 % des Listenpreises je Entfernungskilometer hinzu.
Wie hoch ist die 1%-Regelung bei Elektroautos?
Für vollelektrische Fahrzeuge mit einem Bruttolistenpreis bis 70.000 € gilt eine reduzierte Versteuerung von nur 0,25 % monatlich. Liegt der Listenpreis darüber (oder handelt es sich um bestimmte Hybridfahrzeuge), sind es 0,5 % statt der vollen 1 %.
Lohnt sich die Fahrtenbuch-Methode statt der 1%-Regelung?
Bei einem Fahrtenbuch werden die tatsächlichen Kosten des Fahrzeugs anteilig nach privater und dienstlicher Nutzung versteuert. Das lohnt sich meist bei geringer Privatnutzung oder einem hohen Anschaffungspreis mit niedrigen laufenden Kosten. Bei überwiegender Privatnutzung ist die 1%-Regelung in der Regel günstiger, da kein Fahrtenbuch geführt werden muss.
Erhöht der Firmenwagen mein zu versteuerndes Einkommen?
Ja. Der geldwerte Vorteil aus der Firmenwagen-Nutzung wird wie zusätzliches Bruttogehalt behandelt und unterliegt sowohl der Lohnsteuer als auch — je nach Fall — den Sozialversicherungsbeiträgen.

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