Mindestlohn 2027: Wie viel bleibt von 14,60 € netto?
Vollzeit (40 Std./Woche): 2.530,67 € brutto ≈ 1.799,06 € netto im Monat (Steuerklasse 1, 2027).
Berechnen Sie Ihr monatliches Brutto- & Nettogehalt beim gesetzlichen Mindestlohn von 14,60 € / Stunde (ab 2027) bzw. 13,90 € / Stunde (2026). Alle Steuerklassen, Vollzeit & Teilzeit.
Aktualisiert am · Netto 2027 vorläufig (Steuerreform-Entwurf)
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Nettogehalt 2027
Mindestlohn 2027 — Was kommt?
Die Bundesregierung hat die zweistufige Erhöhung der Mindestlohnkommission per Verordnung bereits beschlossen: Zum 1. Januar 2027 steigt der Mindestlohn auf 14,60 € / h.
Kurzantwort
Ist der Mindestlohn brutto oder netto? Brutto. Der gesetzliche Mindestlohn beträgt seit dem 1. Januar 2026 13,90 € brutto pro Stunde und steigt zum 1. Januar 2027 auf 14,60 €. Beide Stufen sind bereits verbindlich beschlossen. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht der Mindestlohn 2026 einem Bruttogehalt von rund 2.409,33 € / Monat. Netto bleiben davon in Steuerklasse I rund 1.726,17 €, also etwa 9,96 € pro Stunde. Ihren Wert zeigt der Rechner oben – auf Basis der gesetzlichen Werte, unverbindlich.
Mindestlohn 2027 netto: Tabelle nach Wochenstunden
Monatsbrutto und -netto beim Mindestlohn 2027 von 14,60 € je Stunde, für alle sechs Steuerklassen — ohne Kirchensteuer, kinderlos ab 23. Bei 40 Stunden bleiben 2027 in Steuerklasse I rund 1.799,06 € netto im Monat.
| Std. / Woche | Brutto / Monat | Netto SK I | Netto SK II | Netto SK III | Netto SK IV | Netto SK V | Netto SK VI | SK I: + € vs. 2026 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 10 Std.Minijob | 632,67 € | 609,89 € | 609,89 € | 609,89 € | 609,89 € | 609,89 € | 609,89 € | +29,24 € |
| 15 Std. | 949,00 € | 847,06 € | 847,06 € | 847,06 € | 847,06 € | 745,57 € | 728,47 € | +37,13 € |
| 20 Std. | 1.265,33 € | 1.061,34 € | 1.061,34 € | 1.061,34 € | 1.061,34 € | 929,86 € | 912,75 € | +44,02 € |
| 25 Std. | 1.581,67 € | 1.259,43 € | 1.275,62 € | 1.275,62 € | 1.259,43 € | 1.114,14 € | 1.068,18 € | +48,24 € |
| 30 Std. | 1.898,00 € | 1.433,26 € | 1.489,91 € | 1.489,91 € | 1.433,26 € | 1.243,78 € | 1.192,47 € | +52,55 € |
| 35 Std. | 2.214,33 € | 1.614,05 € | 1.693,16 € | 1.726,07 € | 1.614,05 € | 1.380,76 € | 1.329,45 € | +65,31 € |
| 38 Std. | 2.404,13 € | 1.725,34 € | 1.811,06 € | 1.874,02 € | 1.725,34 € | 1.466,57 € | 1.415,26 € | +69,87 € |
| 40 Std. (Vollzeit) | 2.530,67 € | 1.799,06 € | 1.886,91 € | 1.972,65 € | 1.799,06 € | 1.523,77 € | 1.472,46 € | +72,89 € |
Monatsbrutto = Stundenlohn × Wochenstunden × 13 ÷ 3. Netto 2027 vorläufig: Steuertarif laut Gesetzentwurf zur Einkommensteuerreform 2027, Sozialabgaben wie im Lohnsteuer-PAP-2027-Entwurf (Beitragsbemessungsgrenzen 2027, Pflegezuschlag für Kinderlose 0,9 %). Bis 2.000 € gelten die reduzierten Midijob-Beiträge. Minijob (bis 633 €): keine Lohnsteuer für Sie, nur 3,6 % Rentenbeitrag, sofern Sie sich nicht befreien lassen. „+ € vs. 2026“ vergleicht mit dem Mindestlohn 2026 von 13,90 € bei gleichen Stunden.
Minijob-Grenze 2027: 633 € (2026: 603 €) — Minijob-Rechner · Midijob-Rechner
Mindestlohn und Minijob
Die Minijob-Grenze ist seit 2022 dynamisch an den Mindestlohn gekoppelt. Sie liegt 2026 bei 603,00 € im Monat. Beim Mindestlohn von 13,90 € entspricht das maximal rund 43,4 Stunden pro Monat bzw. etwa 10,0 Stunden pro Woche. Wer mehr arbeitet, überschreitet die Grenze und rutscht in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Details berechnen Sie mit dem Minijob-Rechner.
Mindestlohn aus Arbeitgebersicht
Für den Arbeitgeber kostet eine Vollzeitstelle zum Mindestlohn mehr als das Bruttogehalt: Zusätzlich fällt der Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung an. Bei rund 2.409,33 € Brutto liegen die Gesamtkosten inklusive geschätzter Umlagen bei etwa 2.964,68 € pro Monat. Die vollständige Aufstellung liefert der Arbeitgeberrechner.
Den Stundenlohn hinter einem beliebigen Monatsgehalt ermitteln Sie mit dem Stundenlohnrechner, Ihr vollständiges Netto mit dem Brutto-Netto-Rechner.
Mindestlohn-Historie 2020–2027
| Jahr | Mindestlohn / Stunde | Veränderung |
|---|---|---|
| 2020 | 9,35 € | — |
| 2021 | 9,50 € | +1,6 % |
| 2022 (Jul) | 10,45 € | +10,0 % |
| 2023 (Jan) | 12,00 € | +14,8 % |
| 2024 (Jan) | 12,41 € | +3,4 % |
| 2025 (Jan) | 12,82 € | +3,3 % |
| 2026 (Jan) | 13,90 € | +8,4 % |
| 2027 (Jan) | 14,60 € | +5,0 % |
Häufige Fragen zum Mindestlohn
Wie hoch ist der Mindestlohn 2026?
Wann kommt der neue Mindestlohn 2027?
Wie viel Netto bleibt vom Mindestlohn 2026 übrig?
Gilt der Mindestlohn für alle Beschäftigten?
Ist der Mindestlohn brutto oder netto?
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Ähnliche Rechner
Ratgeber
Mindestlohn 2026 und 2027: 13,90 € und 14,60 € pro Stunde
Der gesetzliche Mindestlohn ist zum 1. Januar 2026 auf 13,90 € brutto pro Stunde gestiegen, von zuvor 12,82 €. Zum 1. Januar 2027 steigt er auf 14,60 €. Bei einer 40-Stunden-Woche entspricht der Mindestlohn 2026 einem Bruttogehalt von rund 2.409 € im Monat.
Die wichtigsten Werte auf einen Blick
- Mindestlohn seit 1.1.2026
- 13,90 € / Stunde
- Mindestlohn ab 1.1.2027
- 14,60 € / Stunde
- Vorher (2025)
- 12,82 € / Stunde
- Vollzeit 40 Std. (2026)
- rund 2.409 € brutto
- Netto daraus (Klasse 1)
- rund 1.724 €
- Minijob-Grenze 2026
- 603 € / Monat
Mindestlohn 2026 und 2027 nach Wochenstunden
| Wochenstunden | Brutto 2026 | Netto 2026 | Brutto 2027 | Plus brutto |
|---|---|---|---|---|
| 10 Std. | 602 € | 471 € | 633 € | +30 € |
| 20 Std. | 1.205 € | 1.017 € | 1.265 € | +61 € |
| 30 Std. | 1.807 € | 1.381 € | 1.898 € | +91 € |
| 40 Std. | 2.409 € | 1.726 € | 2.531 € | +121 € |
Monatsstunden gerechnet mit 52 Wochen / 12 Monaten. Netto in Steuerklasse 1, kinderlos, ohne Kirchensteuer; bei 10 Wochenstunden greifen Minijob- beziehungsweise Übergangsbereichsregeln, die hier nicht berücksichtigt sind.
So wird gerechnet — Schritt für Schritt
- 1Wochenstunden festlegen
Die vereinbarte Arbeitszeit bestimmt das Monatsbrutto — bei 40 Stunden entspricht das im Schnitt 173,33 Monatsstunden.
- 2Mit dem Stundensatz multiplizieren
13,90 € für 2026, 14,60 € ab 2027. Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit kommen gegebenenfalls hinzu.
- 3Netto berechnen
Vom Bruttolohn gehen 21,15 % Sozialabgaben ab; Lohnsteuer fällt erst oberhalb des Grundfreibetrags an.
- 4Schwellen prüfen
Unterhalb von 603 € im Monat liegt ein Minijob, zwischen 603,01 € und 2.000 € der Übergangsbereich mit reduzierten Beiträgen.
Der Mindestlohn steuert auch die Minijob-Grenze
Seit 2022 ist die Minijob-Grenze dynamisch an den Mindestlohn gekoppelt: Sie entspricht dem Verdienst aus zehn Wochenstunden zum jeweiligen Mindestlohn. Aus 13,90 € folgen deshalb 603 € im Monat, aus 14,60 € ab 2027 entsprechend 633 €.
Diese Kopplung hat einen praktischen Vorteil: Wer einen Minijob bis zur Grenze ausübt, muss die Arbeitszeit nach einer Mindestlohnerhöhung nicht mehr reduzieren, um im Minijob zu bleiben. Direkt oberhalb beginnt der Übergangsbereich mit gleitend steigenden Beiträgen.
Wer vom Mindestlohn ausgenommen ist
Der gesetzliche Mindestlohn gilt nicht für Auszubildende (für sie gilt die Mindestausbildungsvergütung), für Jugendliche unter 18 ohne abgeschlossene Berufsausbildung, für Pflichtpraktika im Rahmen von Schule oder Studium, für freiwillige Praktika bis drei Monate und für Langzeitarbeitslose in den ersten sechs Monaten einer neuen Beschäftigung.
In einzelnen Branchen gelten höhere Branchenmindestlöhne aufgrund allgemeinverbindlicher Tarifverträge — etwa im Bauhauptgewerbe, in der Pflege und im Gebäudereinigerhandwerk. Sie gehen dem gesetzlichen Mindestlohn vor. Im öffentlichen Dienst richtet sich die Vergütung nach dem TVöD.
Was netto vom Mindestlohn bleibt
Bei Vollzeit mit 40 Wochenstunden ergeben sich 2026 rund 2.409 € brutto und in Steuerklasse 1 etwa 1.724 € netto. In den Steuerklassen 3 und 4 fällt das Netto höher aus — die vollständige Aufschlüsselung liefert der Brutto-Netto-Rechner, die Übersicht je Bruttostufe die Brutto-Netto-Tabelle.
Wer in Teilzeit arbeitet, findet die anteilige Rechnung im Teilzeitrechner. Reicht das Einkommen nicht aus, kommen aufstockendes Bürgergeld oder Wohngeld in Betracht.
§ 1 MiLoG · Mindestlohnanpassungsverordnung · § 8 SGB IV · Rechenwerte Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2026/2027. Keine Steuerberatung.
