Steuererklärung · Erstattung · 2026

Steuerrückerstattung Rechner

Wie viel Steuer bekomme ich zurück? Schätzen Sie Ihre mögliche Steuererstattung aus Werbungskosten und Sonderausgaben — im Durchschnitt erhalten Arbeitnehmer rund 1.100 € zurück.

Ihre Angaben

Fahrtkosten (Pendlerpauschale), Arbeitsmittel, Homeoffice, Fortbildung … Nur der Teil über 1.230 € wirkt zusätzlich steuermindernd.

Spenden, Riester, außergewöhnliche Belastungen … (über den Pauschalen)

Ihre geschätzte Erstattung

Vereinfachte Schätzung — keine Steuerberatung
Mögliche Steuerrückerstattung
167,93 €
aus 570,00 € zusätzlich absetzbaren Kosten · Grenzsteuersatz ca. 30 %
Einkommensteuer167,93 €
Solidaritätszuschlag0,00 €
Netto-Gehalt berechnen

Steuererklärung 2025/2026: So holen Sie Ihre Erstattung

Die meisten Arbeitnehmer bekommen mit der Steuererklärung Geld zurück — im Schnitt rund 1.100 € (Statistisches Bundesamt). Der Grund: Ihr Arbeitgeber zieht die Lohnsteuer nur mit dem pauschalen Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € ab. Alles, was Sie darüber hinaus an Werbungskosten und Sonderausgabennachweisen, senkt Ihr zu versteuerndes Einkommen — und die zu viel gezahlte Steuer wird erstattet.

Wie hoch die Erstattung ausfällt, hängt von Ihrem persönlichen Grenzsteuersatz ab: Bei 30 % Grenzsteuersatz bringen 1.000 € zusätzliche Werbungskosten rund 300 € zurück. Typische Posten sind die Pendlerpauschale, Arbeitsmittel, die Homeoffice-Pauschale (6 €/Tag, max. 1.260 €), Fortbildungen und Bewerbungskosten.

Fristen: Die Pflicht-Steuererklärung 2025 ist bis zum 31. Juli 2026 abzugeben; mit Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein bis Ende Februar 2027. Eine freiwillige Erklärung lohnt sich fast immer und ist bis zu 4 Jahre rückwirkend möglich. Prüfen Sie auch einen Steuerklassenwechsel, wenn Sie verheiratet sind.

Häufige Fragen zur Steuerrückerstattung

Wie viel Steuern bekomme ich durchschnittlich zurück?
Laut Statistischem Bundesamt erhalten Arbeitnehmer, die eine Steuererklärung abgeben, im Durchschnitt rund 1.100 € zurück. Die tatsächliche Erstattung hängt von Ihrem Einkommen, Ihrer Steuerklasse und Ihren absetzbaren Kosten (Werbungskosten, Sonderausgaben) ab.
Wie entsteht eine Steuerrückerstattung?
Ihr Arbeitgeber behält die Lohnsteuer nur mit dem pauschalen Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € ein. Wenn Sie in der Steuererklärung höhere Werbungskosten oder Sonderausgaben nachweisen, sinkt Ihr zu versteuerndes Einkommen — die zu viel gezahlte Steuer bekommen Sie zurück.
Bis wann muss ich die Steuererklärung 2025 abgeben?
Bei Pflichtveranlagung ist die Frist für das Steuerjahr 2025 der 31. Juli 2026 (mit Steuerberater bzw. Lohnsteuerhilfeverein verlängert sich die Frist bis Ende Februar 2027). Eine freiwillige Erklärung können Sie sogar bis zu 4 Jahre rückwirkend abgeben.
Was kann ich alles absetzen?
Zu den häufigsten Werbungskosten zählen Pendlerpauschale, Arbeitsmittel, Homeoffice-Pauschale (6 €/Tag, max. 1.260 €), Fortbildungen und Bewerbungskosten. Sonderausgaben sind z. B. Spenden, Riester-Beiträge oder Kirchensteuer. Handwerker- und Haushaltsdienstleistungen mindern die Steuer sogar direkt zu 20 %.
Ist diese Berechnung verbindlich?
Nein. Der Rechner liefert eine vereinfachte Schätzung Ihrer möglichen Erstattung aus zusätzlichen absetzbaren Kosten und ersetzt keine Steuerberatung. Die genaue Höhe ermittelt das Finanzamt im Steuerbescheid.

Steuerrückerstattung 2026: Wie viel kommt zurück?

Arbeitnehmer, die eine Steuererklärung abgeben, erhalten laut Statistischem Bundesamt im Durchschnitt rund 1.100 € zurück. Die Erstattung entsteht, weil der Arbeitgeber nur mit dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € rechnet. Wer höhere Werbungskosten nachweist, senkt sein zu versteuerndes Einkommen und bekommt die zu viel gezahlte Steuer erstattet.

Die wichtigsten Werte auf einen Blick

Durchschnittliche Erstattung
rund 1.100 €
Arbeitnehmer-Pauschbetrag
1.230 €
Homeoffice-Pauschale
6 € / Tag, max. 1.260 €
Entfernungspauschale
0,38 € / km
Handwerkerleistungen
20 % direkt von der Steuer
Freiwillige Erklärung rückwirkend
bis zu 4 Jahre

Erstattung durch 1.500 € zusätzliche Werbungskosten (2026)

Brutto / MonatzvE / JahrGrenzsteuersatzErstattung
2.500 €22.209 €25,5 %379 €
3.500 €31.599 €28,8 %427 €
4.500 €40.989 €32,0 %476 €
6.000 €55.325 €37,0 %551 €

Vereinfachte Schätzung: Differenz der Jahres-Einkommensteuer mit und ohne 1.500 € zusätzliche Werbungskosten, Steuerklasse 1, ohne Soli und Kirchensteuer. Die verbindliche Höhe steht im Steuerbescheid.

So wird gerechnet — Schritt für Schritt

  1. 1
    Absetzbare Kosten sammeln

    Werbungskosten wie Arbeitsweg, Arbeitsmittel, Fortbildungen und Bewerbungskosten; dazu Sonderausgaben wie Spenden, Riester-Beiträge und Kirchensteuer.

  2. 2
    Gegen den Pauschbetrag rechnen

    Nur was die 1.230 € Arbeitnehmer-Pauschbetrag übersteigt, wirkt sich zusätzlich aus — darunter ist die Pauschale bereits berücksichtigt.

  3. 3
    Steuerersparnis ermitteln

    Der übersteigende Betrag senkt das zu versteuernde Einkommen. Die Ersparnis entspricht dem persönlichen Grenzsteuersatz auf diesen Betrag.

  4. 4
    Direkt abzugsfähige Posten addieren

    Handwerker- und Haushaltsdienstleistungen mindern die Steuerschuld zu 20 % unmittelbar — sie wirken also deutlich stärker als eine Werbungskostenposition gleicher Höhe.

Warum höhere Einkommen mehr zurückbekommen

Werbungskosten senken nicht die Steuer, sondern das zu versteuernde Einkommen. Was sie wert sind, hängt deshalb am Grenzsteuersatz: Dieselben 1.500 € bringen bei 2.500 € Monatsbrutto eine deutlich kleinere Erstattung als bei 6.000 €, wie die Tabelle zeigt. Der Grenzsteuersatz lässt sich am Einkommensteuer-Rechner ablesen.

Eine Ausnahme sind Handwerker- und Haushaltsdienstleistungen: Sie werden zu 20 % direkt von der Steuerschuld abgezogen, wirken also unabhängig vom Einkommen gleich stark.

Die Posten, die am häufigsten übersehen werden

Der Arbeitsweg ist bei den meisten der größte Einzelposten — seit 2026 mit 0,38 € je Entfernungskilometer ab dem ersten Kilometer, nachzurechnen im Pendlerpauschale-Rechner. Ab rund 15 Kilometern und 220 Arbeitstagen ist der Pauschbetrag allein damit überschritten.

Dazu kommen Homeoffice-Tage mit 6 € (höchstens 1.260 € im Jahr), Arbeitsmittel, Fachliteratur, Fortbildungen, Bewerbungskosten, doppelte Haushaltsführung und Umzüge aus beruflichem Anlass. Auf der Sonderausgabenseite lohnt der Blick auf Riester-Beiträge und die betriebliche Altersvorsorge; die vollständige Übersicht der Freibeträge steht unter Steuerfreibetrag 2026.

Fristen — und warum sich die freiwillige Erklärung fast immer lohnt

Bei Pflichtveranlagung endet die Frist für das Steuerjahr 2025 am 31. Juli 2026; mit Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein verlängert sie sich bis Ende Februar 2027. Eine freiwillige Erklärung kann bis zu vier Jahre rückwirkend abgegeben werden — Erstattungen aus zurückliegenden Jahren sind also noch erreichbar.

Zur Pflichtveranlagung führen unter anderem die Steuerklassenkombination 3/5, mehrere Arbeitsverhältnisse mit Steuerklasse 6, eingetragene Lohnsteuerfreibeträge und Lohnersatzleistungen über 410 € im Jahr — Letzteres betrifft alle, die Krankengeld, Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld oder Elterngeld bezogen haben.

§ 9 EStG · § 9a EStG · § 35a EStG · § 46 EStG · Rechenwerte Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2026/2027. Stand: 1. September 2026. Keine Steuerberatung.

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