Steuerrückerstattung Rechner
Wie viel Steuer bekomme ich zurück? Schätzen Sie Ihre mögliche Steuererstattung aus Werbungskosten und Sonderausgaben — im Durchschnitt erhalten Arbeitnehmer rund 1.100 € zurück.
Ihre Angaben
Fahrtkosten (Pendlerpauschale), Arbeitsmittel, Homeoffice, Fortbildung … Nur der Teil über 1.230 € wirkt zusätzlich steuermindernd.
Spenden, Riester, außergewöhnliche Belastungen … (über den Pauschalen)
Ihre geschätzte Erstattung
Steuererklärung 2025/2026: So holen Sie Ihre Erstattung
Die meisten Arbeitnehmer bekommen mit der Steuererklärung Geld zurück — im Schnitt rund 1.100 € (Statistisches Bundesamt). Der Grund: Ihr Arbeitgeber zieht die Lohnsteuer nur mit dem pauschalen Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € ab. Alles, was Sie darüber hinaus an Werbungskosten und Sonderausgabennachweisen, senkt Ihr zu versteuerndes Einkommen — und die zu viel gezahlte Steuer wird erstattet.
Wie hoch die Erstattung ausfällt, hängt von Ihrem persönlichen Grenzsteuersatz ab: Bei 30 % Grenzsteuersatz bringen 1.000 € zusätzliche Werbungskosten rund 300 € zurück. Typische Posten sind die Pendlerpauschale, Arbeitsmittel, die Homeoffice-Pauschale (6 €/Tag, max. 1.260 €), Fortbildungen und Bewerbungskosten.
Fristen: Die Pflicht-Steuererklärung 2025 ist bis zum 31. Juli 2026 abzugeben; mit Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein bis Ende Februar 2027. Eine freiwillige Erklärung lohnt sich fast immer und ist bis zu 4 Jahre rückwirkend möglich. Prüfen Sie auch einen Steuerklassenwechsel, wenn Sie verheiratet sind.
Häufige Fragen zur Steuerrückerstattung
Wie viel Steuern bekomme ich durchschnittlich zurück?
Wie entsteht eine Steuerrückerstattung?
Bis wann muss ich die Steuererklärung 2025 abgeben?
Was kann ich alles absetzen?
Ist diese Berechnung verbindlich?
Steuerrückerstattung 2026: Wie viel kommt zurück?
Arbeitnehmer, die eine Steuererklärung abgeben, erhalten laut Statistischem Bundesamt im Durchschnitt rund 1.100 € zurück. Die Erstattung entsteht, weil der Arbeitgeber nur mit dem Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 € rechnet. Wer höhere Werbungskosten nachweist, senkt sein zu versteuerndes Einkommen und bekommt die zu viel gezahlte Steuer erstattet.
Die wichtigsten Werte auf einen Blick
- Durchschnittliche Erstattung
- rund 1.100 €
- Arbeitnehmer-Pauschbetrag
- 1.230 €
- Homeoffice-Pauschale
- 6 € / Tag, max. 1.260 €
- Entfernungspauschale
- 0,38 € / km
- Handwerkerleistungen
- 20 % direkt von der Steuer
- Freiwillige Erklärung rückwirkend
- bis zu 4 Jahre
Erstattung durch 1.500 € zusätzliche Werbungskosten (2026)
| Brutto / Monat | zvE / Jahr | Grenzsteuersatz | Erstattung |
|---|---|---|---|
| 2.500 € | 22.209 € | 25,5 % | 379 € |
| 3.500 € | 31.599 € | 28,8 % | 427 € |
| 4.500 € | 40.989 € | 32,0 % | 476 € |
| 6.000 € | 55.325 € | 37,0 % | 551 € |
Vereinfachte Schätzung: Differenz der Jahres-Einkommensteuer mit und ohne 1.500 € zusätzliche Werbungskosten, Steuerklasse 1, ohne Soli und Kirchensteuer. Die verbindliche Höhe steht im Steuerbescheid.
So wird gerechnet — Schritt für Schritt
- 1Absetzbare Kosten sammeln
Werbungskosten wie Arbeitsweg, Arbeitsmittel, Fortbildungen und Bewerbungskosten; dazu Sonderausgaben wie Spenden, Riester-Beiträge und Kirchensteuer.
- 2Gegen den Pauschbetrag rechnen
Nur was die 1.230 € Arbeitnehmer-Pauschbetrag übersteigt, wirkt sich zusätzlich aus — darunter ist die Pauschale bereits berücksichtigt.
- 3Steuerersparnis ermitteln
Der übersteigende Betrag senkt das zu versteuernde Einkommen. Die Ersparnis entspricht dem persönlichen Grenzsteuersatz auf diesen Betrag.
- 4Direkt abzugsfähige Posten addieren
Handwerker- und Haushaltsdienstleistungen mindern die Steuerschuld zu 20 % unmittelbar — sie wirken also deutlich stärker als eine Werbungskostenposition gleicher Höhe.
Warum höhere Einkommen mehr zurückbekommen
Werbungskosten senken nicht die Steuer, sondern das zu versteuernde Einkommen. Was sie wert sind, hängt deshalb am Grenzsteuersatz: Dieselben 1.500 € bringen bei 2.500 € Monatsbrutto eine deutlich kleinere Erstattung als bei 6.000 €, wie die Tabelle zeigt. Der Grenzsteuersatz lässt sich am Einkommensteuer-Rechner ablesen.
Eine Ausnahme sind Handwerker- und Haushaltsdienstleistungen: Sie werden zu 20 % direkt von der Steuerschuld abgezogen, wirken also unabhängig vom Einkommen gleich stark.
Die Posten, die am häufigsten übersehen werden
Der Arbeitsweg ist bei den meisten der größte Einzelposten — seit 2026 mit 0,38 € je Entfernungskilometer ab dem ersten Kilometer, nachzurechnen im Pendlerpauschale-Rechner. Ab rund 15 Kilometern und 220 Arbeitstagen ist der Pauschbetrag allein damit überschritten.
Dazu kommen Homeoffice-Tage mit 6 € (höchstens 1.260 € im Jahr), Arbeitsmittel, Fachliteratur, Fortbildungen, Bewerbungskosten, doppelte Haushaltsführung und Umzüge aus beruflichem Anlass. Auf der Sonderausgabenseite lohnt der Blick auf Riester-Beiträge und die betriebliche Altersvorsorge; die vollständige Übersicht der Freibeträge steht unter Steuerfreibetrag 2026.
Fristen — und warum sich die freiwillige Erklärung fast immer lohnt
Bei Pflichtveranlagung endet die Frist für das Steuerjahr 2025 am 31. Juli 2026; mit Steuerberater oder Lohnsteuerhilfeverein verlängert sie sich bis Ende Februar 2027. Eine freiwillige Erklärung kann bis zu vier Jahre rückwirkend abgegeben werden — Erstattungen aus zurückliegenden Jahren sind also noch erreichbar.
Zur Pflichtveranlagung führen unter anderem die Steuerklassenkombination 3/5, mehrere Arbeitsverhältnisse mit Steuerklasse 6, eingetragene Lohnsteuerfreibeträge und Lohnersatzleistungen über 410 € im Jahr — Letzteres betrifft alle, die Krankengeld, Arbeitslosengeld, Kurzarbeitergeld oder Elterngeld bezogen haben.
§ 9 EStG · § 9a EStG · § 35a EStG · § 46 EStG · Rechenwerte Sozialversicherungs-Rechengrößenverordnung 2026/2027. Stand: 1. September 2026. Keine Steuerberatung.